Tag 6

Storytelling

Eine gute Story zeichnet sich durch 5 Bausteineaus:

1. Meaningful Purpose. Ein tiefgründiger Grund für die Geschichte.
2. Ein Protagonist oder Held.
3. Jede gute Geschichte startet mit einem Konflikt und der Held der Geschichte durchlebt damit eine Transformation.
4. Emotionen. Jede gute Geschichte weckt Emotionen.
Und schließlich Baustein 5: Jede gute Geschichte hat virale Kraft. Schon Geschichten am Lagerfeuer und später Märchen wurden immer und immer wieder erzählt und weitererzählt. Viralität ist also ureigends für Storytelling. Mit Social Media haben wir jetzt natürlich neue und vielfältigere Möglichkeiten, diese virale Kraft auch noch zu befeuern.

 

5 Tipps zum guten Storytelling:

1. Now the Why: Warum wird die Geschichte erzählt?

2. Definiere einen Helden, und nur einen. Menschen identifizieren sich nicht mit Zielgruppen, sondern mit einer Figur, mit der sie die Geschichte durchleben. Ein wunderbares Beispiel für EINEN Helden findet sich in der Thanks you Kampagne von ebay.

3. Gute Geschichten brauchen einen Konflikt: Als Manager und Marketingprofis sind wir gewohnt, Lösungen zu präsentieren. Gute Storyteller können vor allem Konflikte gut präentieren. Das beste Buch, dass man lesen kann, um Storytelling wirklich zu verstehen, ist “Story von Robert McKee

4. Sei mutig genug, um Emotionen zu wecken: Oft trauen wir uns nicht. Halten es für kindisch oder kitschig. Aber der Schlüssel zu jeder guten Geschichte ist die Emotion, die sie weckt.

5. Coca Cola hat uns schon längst gezeigt wie es geht: transmedia und liquid Storytelling potenziert im 21. Jahrhundert die virale Kraft jeder guten Geschichte. Gute Geschichtenerzähler müssen daher wissen, wie Social Media funktioniert und was Communities motiviert.

Dabei sehen wir einige Paradigmenwechsel in PR&Marketing, die manche Marken schon mutig vorleben, andere Unternehmen und Marken aber erst lernen müssen. Zum einen ist dass 1. Marken aus dem Zentrum von Geschichten herausrücken müssen und die Helden-Rolle anderen z.B. Konsumenten überlassen sollten. Egozentrierte Geschichten werden von Konsumenten als selbstverliebte Werbung ausgeblendet, und auf keinen Fall geliked oder gar geshared. Und 2. Der Umgang mit Humor. Sich selbst nicht so ernst zunehmen … das ist neu für Marken und Unternehmen.

http://pr-blogger.de/2013/05/21/5-tipps-zum-visuellen-storytelling/

Ideal ist es, wenn ein Dialog geschaffen wird (Pull Marketing) mit einer hohen Reichweite.

Die Heldenreise nach Vogler wird in der untenstehenden Grafik visualisiert:

image

Die Grafik und ein Beispiel hierzu findet Ihr unter: http://grotesqueverlag.wordpress.com/2012/04/15/mythologische-strukturen/

Weitere Beispiele:

http://www.youtube.com/watch?v=s7xbi2Otwcg

http://www.youtube.com/watch?v=6xjSoDAk1dA

http://www.youtube.com/watch?v=JZfA4oNnbXY

http://www.youtube.com/watch?v=s7xbi2Otwcg

http://www.youtube.com/watch?v=Y3qYT60DSKQ

Klassische Teile einer Rede

Auch die Rede selber bestand aus fünf Teilen (nach Cicero), wobei diese manchmal auch als drei Teile gewertet werden, nämlich Einleitung, Hauptteil und Schluss:

  • Einleitung (exordium)
  • Erzählung (narratio)
  • Thema (propositio)
  • Beweisführung (argumentatio)
  • Schlussfolgerung (conclusio)

http://www.akademie.de/wissen/5-satz-technik-rede-vortrag

Steve Jobs hat seine Reden immer in 3 Akte eingeteilt und bestimmte Regeln eingehalten u.a. auch Twitter-taugliche Botschaften verfassen, Visuelles Material als Verstärker nutzen, Der „Elevator Pitch”: die ultimative Kurzpräsentation und ganz wichtig die Körpersprache!

Mehr unter:

http://frankasmus.com/wp-content/uploads/2014/01/Pr%C3%A4sentieren-wie-Steve-Jobs-0276612.pdf

Im Schnitt gelingt es Marken, fünf Prozent ihrer Fans binnen eines halben Jahres zu aktivieren, so dass diese mindestens einmal einen Beitrag mit „gefällt mir“ markieren oder kommentieren. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 95 Prozent der Fans überhaupt nicht aktiv sind. Wer aktiv ist, ist aber noch lange nicht engagiert.

Die „Engagierte Abonnenten“ teilen wir in fünf Gruppen ein:

  • Bindungslose: interagieren wiederholt, zeigen keine Beziehung zur Marke
  • Pflegefälle: posten wiederholt, aber nur Service-Anfragen
  • Kritiker: verfassen wiederholt negative Beiträge, aber nie positive
  • Stille Multiplikatoren: liken bzw. retweeten regelmäßig, liefern jedoch keine eigenen Beiträge
  • Brand Advocates: äußern sich wiederholt positiv über die Marke, nie negativ

Im Schnitt ist jeder sechste Engagierte ein Marken-Fürsprecher. Allerdings unterscheidet sich diese Quote von Marke zu Marke stark. “Brand Advocates”sind häufig die eignen Mitarbeiter. Der Anteil der Kritiker beträgt hingegen durchschnittlich nur vier Prozent. Ziel ist es die “Stillen Multiplikatoren” zu Äusserungen zu motivieren.

http://www.absatzwirtschaft.de/content/online-marketing/news/was-zaehlt-im-social-media-marketing-dialog-oder-reichweite;81853

Wir legen einen Newsroom an:

http://www.rebelmouse.com/

Hier ein erfolgreiches Beispiel eines Newsrooms von der BMW Gruppe:

http://www.bmwgroup.com/com/de/karriere/social-media-news/index.html

Oder auch ein toll gestalteter Newsroom von Coca Cola:

http://www.coca-cola-deutschland.de/media-newsroom/

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